Gutachten helfen kaum weiter

Eine Ursache
viele Betroffene

Schimmelpilzbefall ist ein Problem, mit dem heutzutage beinahe jedes Bauwerk zu kämpfen hat. Entdeckt wird er meist von Mietern bzw. Bewohnern. Gemeldet wird er dem Hauseigentümer. Und schon beginnt die Suche nach den Schuldigen:
der Bauherr oder die Baufirma, der Dichtstoffhersteller, der Handwerker, der Staat mit seinen Reglementierungen oder etwa doch die Bewohner selbst?  Eine eindeutige Antwort darauf wird sich in den seltensten Fällen finden lassen. Auch Gutachten bringen wenig Licht ins Dunkel und juristische Auseinandersetzungen kosten viel Geld.

Gesundheitsrisiko Schimmel

Gesundheitsrisiko
Schimmel

Zahlreiche Studien belegen die negativen gesundheitlichen Auswirkungen von Schimmel. So steht der Pilz in Verdacht, über seine Sporen und giftige Stoffwechselprodukte Atemwegsbeschwerden, Reizungen und allergische Reaktionen von Haut und Lunge auszulösen oder zu verstärken. Noch ist unklar, ab welcher Konzentration in der Luft es zu Beschwerden kommt. Allerdings gelten gesundheitlich ohnehin geschwächte Personen als besonders gefährdet. Auch wenn die Studien noch keine messbaren Ergebnisse brachten, die zur Festlegung von Grenzwerten führen konnten, so ist Schimmel in Innenräumen ein schwerwiegendes hygienisches Problem, das gelöst werden sollte, noch bevor es zu Erkrankungen kommt.

Schädigung der Bausubstanz

Wertverlust durch
Schimmelbefall

Ein Gebäude, das mit Schimmel befallen ist, lässt sich - wenn überhaupt - nur mit deutlichen Preisabschlägen verkaufen und kaum vermieten. Unabhängig von der Gefahr für die Gesundheit halten bereits der unangenehme Geruch und die ästhetische Beeinträchtigung mögliche Interessenten von einer Entscheidung ab. Und hat es das Mycel des Pilzes erst einmal geschafft, tiefer in die Bausubstanz einzudringen, dann hilft nur noch eine kostenintensive Sanierung.